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DSA - Charakterbogen

 
Name: Uhtred Thorleif  
Rasse: Thorwaler
Geschlecht: m
Gruppe: keine
Akademie:
 
 
Größe: 201 Haarfarbe: Blond
Gewicht: 109 Augenfarbe: Blau-grau
Alter: 23 Geb. Datum: 25. Boron
Herkunft: Seefahrer Stufe: 1
 
Hintergrundgeschichte:
Uthred, Sohn des Hetmanns Thorleif stand schon von Kindesbeinen an auf dem Schiff seines Vaers, und trotz seines zarten Alters war ihm bewußt, daß dies kein Kaufmannschiff war, sie keine Robbenfelle oder Bernstein eintauschten gegen Salz, Eisenwaren und Tuch, auch wenn sie von diesen Waren reichlich wieder mit nach Hause brachten.
Sie waren Plünderer, Mörder und brandschatzten die Küsten hinab um dann reichlich beladen doch mit toten Kameraden auf den Schilden heimzukehren. Das heimatliche Clandorf, bewohnt von der eigenen Sippe sowie den Männern und Frauen der Mannschaft lag Nordwestlich von Thorwal nahe der Insel Manrek, abgelegen und einsam. Die karge unwirsche Landschaft lies den Bewohnern kaum die Möglichkeit, Viehbauern zu werden oder Getreide anzubauen, und das war auch nicht ihr Wunsch! Das Kriegshandwerk war es, das sie liebten und lebten, genauso wie ihre Leidenschaft für ihre schnellen Langboote. Wann immer diese im nebeligen Morgengrauen vor der Küste auftauchten konnte man sicher sein, bald das Schreien und Wehklagen der südländischen Hunde zu hören. Für Uthreds Vater war eh alles südlich von Nostria erbärmliches Madenpack. Schwächlinge vom Gold und Glitzer des Südens verweichlicht und verdorben. Sie verdienten es nicht besser, das man sie ausraubte und ihre Frauen verschleppte.
Uthred lernte zuerst das Seefahrer-handwerk von seinem Vater und dessen Steuermann, dem einäugigen Skar. Dieser unterwieß den Jungen in der Deutung der Sterne, der Geographie des Kontinents und dem Bedienen des Ruders, wenn der Knirps, wie er ihn nannte, auch noch viel zu schwach war, um dieses zu bedienen.
Als er älter wurde mußte er in die harte Schule unter Regulf gehen, erster Mann an den Rudern, ein Bär von einem Kerl und grimmig wie die Götter selbst. Doch Uthred ertrug die Plackerei, das endlose auf und ab im Takt zur dröhnenden Stimme, und unmerklich wuchsen seine Muskeln.
Nun war er bereit für das größte Können seiner Landsleute: das Kämpfen und Erstürmen, das Führen der Langaxt und der Gang in den Schildgraben.
Schon mit 6 spielten er und seine Freunde mit Stöckern, übten den Kampf doch nun wurde aus Spiel ernst, aus Holz Stahl.
Uthred lernte und trainierte fleißig, sein können war gut, doch nicht herausragend, einer unter Gleichgestellten, und so wurde er auch behandelt.
Mittlerweile ist Uthred ein Krieger im Ottajasko seines Vaters. Er ist Seemann, Kämpfer und Pirat und irgendwann wird er vielleicht um den Platz als Anführer kämpfen, wenn Thorleif nicht mehr ist.

Uthred ist ein Nordmann, kein aklimatisierter Thorwaler, jemand der seinen Lebensunterhalt damit verdient, andere zu töten und ihren Besitz zu nehmen. Würde man ihn nach seinem Leensmotto fragen, würde dies lauten:
Wenn ein Mann nicht stark genug ist, etwas zu verteidigen, dann hat er es auch nicht verdient!
Das bezieht sich sowohl auf einen Titel, als auch auf Besitztümer oder den Anspruch auf Beute. Uthred beugt sich nur Stärke und Entschlossenheit, oder dem Willen der Götter.

Sprachen:
Thorwalsch - Muttersprache
Garethi 2/4
Norbardisch (Alaanii) 2/6
Uthreds Wissen um andere Sprachen beschrenkt sich eher auf Flüche, Verhöhnungen oder Handelssprachliche Begriffe, den um Feinheiten oder geschliffene Dispute.

Aussehen:
Die blonden Haare, lang, verfilzt und ungebändigt umspielen ein durchaus schönes, wenn auch markantes Gesicht. Die feste, kantige Kinnpartie deutet auf sein unbeugsames hartes Wesen hin, die grau-blauen Augen, die dei Farbe des Sturmgepeitschten Meeres haben blicken entschlossen und unnachgiebig, so wie es auch sein Wesen ist.
Sein Elternhaus hat ihn gelehrt, das man sich nimmt,was man begehrt, und so sieht auch seine Kleidung aus: Über der muskulösen breiten Brust trägt er ein nietenbesetztes Wams, aus vom Alter und Flecken dunkel eingefärbten Leder. Dazu breite Lederbänder um die Unterarme geschlungen, eine weite Hose aus grauem Tuch sowie einen Mantel aus Elkfell,welcher ihn noch breiter aussehen lässt. Die Füße stecken in hohen Stulpenstiefeln, nach seinen Waffen der kostbarste Besitz Uthreds. Um den Bauch trägt er einen schweren, ledernen Gürtel, an dem sich ein Geldbeutel sowie Halteschlaufen für die zwei Wurfäxte befinden, welche der junge Mann mit Vorliebe führt.
Seine langstielige einnblättrige Axt trägt er in der Hand oder vergräbt sie im schreienden Mann vor ihm, doch weglegen würde er sie nicht einmal zum schlafen!

Wie Uthred in die Mittellande gelangte:
Stöhnend erwachte der Krieger im Heu, seinen trunkenen Kopf noch benommen und mit saurem Geschmack im Mund.
Bier her, bei Efferd, ein Königreich für etwas zu trinken.
Niemand antwortete. Schwerfällig erhob er sich, und schaute sich um: der Stall, in dem er nach eder erfolgreichen Plünderung mit der nicht unwilligen Magd des Hofes verschwunden war, sah im Tageslicht noch schäbiger und ärmer aus, als bei Nacht. Lediglich das Bier und das dralle Mädchen hatten ihm einen Schein von Eleganz geliehen, nun war dieser verflogen. Uthred ergriff seine Waffen,schüttelte das Stroh aus dem Mantel und stapfte hinaus
in Sonnenlicht. Das zur Hälfte niedergebrannte Dorf lag verlassen da, hier und da war ein einsames Huhn zu sehen, am anderen Ende kohlten die Überreste einer Stallung. Doch von seinem Ottasjasko war nichts zu sehen.
Verdammte Schweinebande, sind die schon am Schiff?!
Fluchend schlug er den Weg zum Strand ein, wo ihr Langboot Swifnier vor drei Tagen gelandet war, um Feuer und Tod auszuspucken. Sand knirschte unter seinen Schritten, die frische Seeluft wehte ihm ins Gesicht und allmählich wurde sein Kopf klarer, dann blieb er wie angewurzelt stehen!
Der Strand war leer! Zumindest leer von einem Boot, dafür sah man die Lagerfeuer einer kleinen Armee, offensichtlich Piratenjäger, Einheimische, die gekommen waren, um die Nordmannen zu vertreiben. Schnell ließ sich Uthred zu Boden fallen, im Schutz des Dünengrases überblickte er die unzähligen Feinde und machte sich einen Reim auf das Geschehen.
Offensichtlich waren diese Jäger in der Nacht gekommen, hatten die Mannschaft vertrieben und lagerten nun hier, bevor sie wieder aufbrechen würden. In der Dunkelheit und der Eile schien man Uthreds fehlen nicht bemerkt zu haben, niemals hätten sie einen der Ihren zurückgelassen!
Schlagartig war er wieder nüchtern, als ihm seine missliche Lage bewußt wurde. Eben noch war er ein Besetzer, der plündernd die Dörfer überfallen hatte, nun ein einsamer Gejagter, im fremden Land ohne ein Schiff! Er mußte sich geschätzte sechshundert Meilen durchschlagen ohne als Pirat entdeckt zu werden , denn hängen wollte er beileibe nicht!
Mutlos kroch er langsam die Düne zurück und schulterte dann seine Axt, während er schnell ausschritt in richtung Nordosten.
Es gibt zahlreiche Thorwaler, die als Händler oder Abenteurer in diesen Landen unterwegs sind, ich sollte mich als einer von ihnen ausgeben, um unbeschadet nach hause zurückzukehren.
Und so begann Uthreds Wanderung..
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