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DSA - Charakterbogen

 
Name: Udron, Sohn des Ugram  
Rasse: Zwerg
Geschlecht: m
Gruppe: keine
Akademie:
 
 
Größe: 140 Haarfarbe: rot
Gewicht: 90 Augenfarbe: felsgrau
Alter: 131 Geb. Datum: 12. Travia
Herkunft: Schmiede Stufe: 1
 
Hintergrundgeschichte:
Udrons Leben begann vor mehr als sechs Generationen der Menschen, an dem Tag, den die Menschen als 12.Travia bezeichnen. Seine Sippe erinnert sich heute noch an den Tag, denn es war der Tag, an dem Väterchen Unnars Ahnentafel zersprang.

Es war bemerkenswert! Wir saßen in dem Raum, in dem Ullia gebar, um ihr zu helfen und zur Seite zur stehen. Sie ist eine tapfere Frau; du wirst es nicht erleben, dass sie Schwäche zeigt. Dabei war die Geburt sicherlich schrecklich; der kleine Udron wurde ja mit dem Steiß zuerst geboren, und das ist immer hart. Wir halfen ihr, wo wir konnten, bis auf einmal Ugram hereingestürzt kam, gerade als wir das Kindchen nach seinem ersten Schrei badeten.
"Väterchen Unnars Ahnentafel ist plötzlich kaputtgegangen!"schrie er aufgeregt. Erst dann sah er, was wir taten, und wurde käseweiß, wie es alle Männer werden, wenn sie das erste Mal ihr Kind sehen, und guckte aus seinem Hemd wie vom Blitz getroffen. Ullia reagierte sofort; immerhin ist sie eine kluge Frau, meine Nichte.
"Dann sieh deinen Sohn und gedenke dem Väterchen; er wird sicher einmal werden wie sein Vorfahr." sagte sie. Naja, bisher zeigt Udron ja wenig Neigung, in die Ferne zu ziehen und Drachen zu töten wie sein Ahne, er ist ein guter, häuslicher Zwerg, der seine Familie wohl versorgt."
- Zinna, Tochter der Zara, Großtante.

Der heranwachsende Udron war ein Naseweis, wie es alle Kinder von Ugram waren, genau wie der Vater. Wissensdurst und Neugierde sind ihnen allen zu eigen, und das ist immer schlecht für einen Angroscho. Es ist nicht gut, das Altbewährte zu verlassen, sonst hieße es ja auch nicht "alt-bewährt". Ich weiß nicht, wo Ugram das her hat; weder seine Mutter noch ich sind so. Vermutlich von einer seiner Großtanten und Tanten.
Jedenfalls sind die Kinder immer zusammen herumgezogen, in möglichst tiefe Stollen und Kavernen, in denen sonst noch niemand war. Pah! Kein Wunder, dass ihnen dabei etwas passiert ist, das musste ja so kommen. Irgendwann ist nämlich mal eine dieser Kavernen hinter ihnen eingestürzt. Fast alle waren sie drin; Uschol, Usinna, Utrax und Udron. Nur Ulian nicht, der war noch zu klein. Natürlich konnten sie sich nicht befreien. Wie auch? Sie waren ja nur Kinder. Auch wenn Uschol es besser hätte wissen müssen, der war ja schon Lehrling. Wie sie da herausgekommen sind, weiß ich nicht. Sie behaupten, es wäre ein Erdbeben gewesen. Glauben tu ichs aber nicht."
- Uflox, Sohn des Uriam, Großvater.

Wie wir wieder aus der Kaverne herausgekommen sind? Ein Erdbeben. Glaub es nur, es ist wahr. Wir hörten schon die Rufe des Suchtrupps unserer Eltern, aber sie kamen nicht vorwärts, es war einfach zu viel Geröll. Meine Brüder gruben mit, was das Zeug hielt, auch wenn Udron natürlich eigentlich noch viel zu klein war mit seinen sechs Jahren. Aber er hielt tapfer durch, und schleppte in seinem kleinen Eimerchen Kiesel weg.
Irgendwann rief Papa, dass sie so nicht weiter kämen, sie gingen jetzt andere Arbeiter holen. Wir zogen uns auch zurück, denn die Jungs waren wirklich zum Umfallen erschöpft. Ich hatte ein wenig zu essen gemacht - das letzte, was wir hatten -, und wir wollten uns aufs Ohr legen, damit der Hunger nicht mehr so nagte.
Auf einmal spürten wir, wie Sumu wieder bebte, und wir bekamen natürlich noch mehr Angst. Beim ersten Mal hatte es uns verschüttet. Doch beim zweiten Mal bebte nur der Haufen Geröll. Fast wie Wasser breitete es sich aus, die kleinen Kiesel rannen wie die Wellen des Meeres auf uns zu. Jedenfalls so, wie ich mir das Meer vorstelle.
Papas Suchtrupp war noch nicht weit weg, und bei dem Lärm kehrten sie natürlich sofort zurück, um zu sehen, ob es uns auch noch gut ging. Du kannst dir vorstellen, was es für eine Freude gab, dass wir endlich da heraus waren!
- Usinna, Tochter der Ullia, Schwester

Nach dem buchstäblich bestürzenden Erlebnis in der Kaverne waren Udron und seine Geschwister unzertrennlich. Schon vorher waren sie sich gegenseitig sehr wohlgesonnen, doch nun war das Band der geschwisterlichen Zuneigung gefestigt durch das Vertrauen, sich auf die andern ohne Zögern verlassen zu können.

Die Familie war in der Sippe angesehen, und so konnte Udron bald schon zu seinem Großonkel mütterlicherseits, Zugrox, Sohn des Zorosch, in die Lehre eintreten. Zugrox war einer der anerkanntesten Waffenschmiede, und Udron ein tüchtiger Lehrling.

Udron? Ein guter Junge, wenn auch etwas unbeständig. Zu wissbegierig, zu neugierig. An sich nicht schlecht, aber wenn man sich andauernd mit einer anderen Sache beschäftigt, kommt man halt nur langsam voran. Aber es hatte auch seine Vorteile. Er wollte lernen, nicht wie diese Jungspunde, die heute nur noch reinschauen, bis sie ihren Drachenzahn schmieden können, und kein Intresse am Handwerk mehr haben.
Udron hingegen mochte das Schmieden. War eben neugierig genug, wollte wissen, wie es wirklich geht. Hab lang nicht mehr so viele Löcher in den Bauch gefragt bekommen.
Jedenfalls, auch wenns was länger gedauert hat als ich meine Lehrlinge sonst ausbilde, er ist fertig geworden. Und wie! Ha! Hat mir gleich Ehre gemacht, der Junge. Die Waffenschmiede konnten sich gar nicht mehr einkriegen über das feine Axtblatt, die Ziselierungen, Gravuren, Einlegearbeiten. War auch wirklich eine gute Arbeit, selbst für meine Ansprüche.
Jedenfalls, sie haben gesagt, dass er, wenn er denn schon die Feuertaufe hinter sich hätte, mit der Axt ein Meister geworden wäre. Also hat man beschlossen, dass er, bis er fünfunddreißig Jahre alt würde, jedes Jahr eine Axt schmieden solle, und dann seinen Meisterstatus bekäme. Mit fünfunddreißig! Jeder andere Angroscho würde sich dafür den Arm ausreißen.
Zugrox, Sohn des Zorosch, Großonkel

Ich mag es, Waffen zu schmieden. Sie sind fast wie Angroschim, und auf jeden Fall werden sie wie ihr Besitzer. Nehmt meinen Bruder - ich habe Uschol seine Axt geschmiedet, als er Meister wurde, als Geschenk. Er ist ein leichtfüßiger Kämpfer, legt viel Wert auf die Beinarbeit, weiß, was er tut. Weiß auch, wie er seine Axt zu schwingen hat. Die Axt ist wie er - ich hab sie leicht gemacht, leicht genug, um sie schnell zu schwingen. Aber sie weiß auch, was sie tut - das Blatt ist schwer genug, um sich auch richtig in den Körper hineinzufressen. Kein Anderer könnt sie so schwingen wie er. Es ist eben SEINE Axt. Udron, Sohn des Ugram

Trotz seiner nicht eben leichten Ausbildung und seinem Hang dazu, länger in der Schmiede zu bleiben, als er müsste, unternahmen Udron und seine Geschwister noch immer viel zusammen. Besonders mit seiner Schwester Usinna war Udron viel unterwegs, was unter anderem daran liegen könnte, dass sie eng mit Elix, der Tochter der Elara, befreundet war.
Elix war für Udron das Ziel seiner Träume, sobald er alt genug war, zu wissen, was Männer und Frauen verbinden konnte. Sie kam aus einer ganz anderen Sippe, doch das machte Udron nichts.

"Frisches Blut ist für die Sippe gut." sagte er immer. Naja, ein guter Poet war er noch nie. Aber er ist ein zuverlässiger Mann, mein Udron. Wir haben doch einiges zusammen erlebt, als wir noch jung waren; mir hat die Zeit damals viel Spaß gemacht. Auch wenn Usinna das nie so wollte, hat Udron doch immer versucht, auf uns aufzupassen. Natürlich ist sie älter als er, und wollte es umgekehrt genauso. Es war herrlich, ihnen bei ihren Streitereien zuzuhören.
Udron war ein wundervoller Verehrer, auch als Usinna und ich nicht mehr so viel herumalbern konnten, weil sie auf ihre Familie acht geben musste. Er kam noch immer jeden Tag, und einmal in der Woche brachte er eine Aufmerksamkeit für mich mit. Einmal sogar ein Brett mit vielen winzigkleinen Splittern Gwen Petryl, aus denen er ein Bild geformt hatte, jeder einzelne eingelassen in einer winzigen Fassung aus Silber. Ich hab es über mein Bett gehängt, sodass ich es im Dunkeln immer sehen konnte. Es ist wunderschön. Noch heut hängt es in unserm Wohnzimmer.
Ich hab ihm damals gesagt: "Ich möchte nicht viel von dir. Du brauchst keine Schätze anzuhäufen, und du musst keinen Drachen erschlagen. Aber ich möchte nicht in der hintersten Ecke deiner Sippe herumsitzen. Wenn du mir zeigst, dass deine Sippe, dein Handwerk dich ehrt, werde ich dich heiraten." Und das hat er ja dann auch geschafft.
Elix, Tochter der Elara, Ehefrau
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