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DSA - Charakterbogen

 
Name: Rabea  
Rasse: Novadi
Geschlecht: w
Gruppe: keine
Akademie:
 
 
Größe: 174 Haarfarbe: schwarz
Gewicht: 66 Augenfarbe: dunkelbraun
Alter: 20 Geb. Datum: 1. Firun
Herkunft: Nomaden Stufe: 1
 
Hintergrundgeschichte:
Name:
Rabea sunya Leyla sunya Shenny

Rabea ist die Tochter von Leyla sunya Shenny und Banyaman ibn Khusrau. Schon von klein auf wurde das Mädchen in den Gebräuchen ihrer Vorfahren unterrichtet, so lernte sie die Sternkunde, rechnen, schneidern und auch tanzen. Für Rabea gab es dabei nichts anderes, als dieses Leben und so war es für sie auch keine Verwunderung, dass ihr Vater ihr mitteilte, dass er für sie einen geeigneten Mann gefunden hatte, den sie an ihrem 15ten Geburtstag heiraten würde.
Streng zum Glauben des Rastullah erzogen, konnte und wollte sie ihrem Vater nicht widersprechen und so heiratete sie an ihrem Geburtstag ihren Mann Albarad ibn AlFessir. Zum Abschied schenkte ihr Vater ihr Chabab, eine Rappen-Stute, die von seinem besten Hengst und seiner besten Stute abstammte. Schweren Herzens lies ihre Mutter sie gehen, doch von ihr bekam sie ein kleines Amulett mit einem kleinen blauen Lapislazuli darin, den sie schon von ihrer Mutter erhalten hatte, und den Rabea immer unter ihrem Gewand verborgen trägt.

Geboren in der Oase Keft, zog Rabea nun mit ihrem frisch gebackenen Ehemann in Richtung Unau. Ihr Mann Albarad gehörte dem Beni Avad an. Dieser Stamm war sehr kriegerisch und um sich auch etwas zu verteidigen zu können, brachte ihr Mann Rabea auch einiges im Umgang mit Waffen bei. Die junge Frau lernte zwar einiges dazu, jedoch war sie nie so gut, dass sie ihren Mann je besiegen konnte, was sie auch nie gewagt hätte.
Obwohl Albarad nur selten bei Rabea war und er sie auch nicht wirklich gut behandelte, liebte die junge Frau ihn und diente ihm, wie es sich für eine gute Frau gehörte. Albarad verbrachte die meiste Zeit damit sich mit seinen Freunden zu messen oder auf seinen Streifzügen Karawanen um ihr Geld und ihre Vorräte zu erleichtern. Das ermöglichte Rabea allerdings auch ein gutes Leben, welches sie in vollen Zügen genoss.
Rabea wünschte sich zwar ein Kind, doch dieses Glück war ihr in den drei Jahren, die sie mit ihrem Mann in der Nähe von Unau verbrachte, nicht vergönnt. An ihrem 19ten Geburtstag teilte Albarad ihr mit, dass er mit ihr, seinem Bruder samt Familie und noch zwei Freunden mit deren Familien die Khom verlassen wolle und sein Glück woanders suchen wolle. Obwohl Rabea ihre Eltern gerne noch einmal gesehen hätte, folgte sie ihm nach kurzem Zögern.
Auf ihrem Weg lernte die wissbegierige junge Frau auch die garetische Sprache kennen und ein wenig sprechen. Albarad legte ziemlich schnell einen Teil der Gesetze des Rastullah ab, womit Rabea sich deutlich schwerer tat. Das jahrelange einüben ihres Glaubens liesen sie nur schwer diese vergessen, doch auch sie musste es gezwungenermaßen tun. Dennoch konnte und wollte sie das morgendliche und abendliche Gebet, das Essen und die Kleidung nicht vergessen.
Albarad, sein Bruder Feisal ibn AlFessir und ihre Freunde Perhiman ben Nezahet und Rafim ibn Rhayad zogen in die Nähe von Vinsalt, wo sie sich durch Raubzüge auf ihren schnellen Pferden Geld erbeuteten.
Eines Tages jedoch kehrte nur der schwer verletzte Feisal auf seinem hinkenden Hengst ins Lager zurück. In seinen letzten Atemzügen erzählte er, dass sie überfallen worden wären. Sie hätten sich zwar gewehrt, doch der Übermacht waren sie nicht gewachsen. Rabea wollte seinen Worten trotzdem nicht Glauben schenken und lies sich von dem Mann und auch den anderen Familien nicht davon abhalten sich alleine mit ihrer Chabab und nur wenigen Habseligkeiten auf den Weg um ihren Mann wieder zu finden.

Die Zeit nur mit ihrer Stute war hart für Rabea. Stets waren entweder ihre Eltern oder Albarad bei ihr gewesen. Mit den Leuten sprach die junge Frau nur selten, das Essen wurde von ihr selbst zubereitet und die meiste Zeit verbrachte sie außerhalb der Städte, wo sie sich am wohlsten fühlte. Nur um Essen zu kaufen oder sich nach ihrem Mann zu erkundigen betrat sie eine Stadt.
Es dauert fast ein halbes Jahr, bis sie endlich wieder eine Spur von Albarad finden konnte. An diesem Abend hatte die Wache die Spur der Diebesband aufgenommen und kurz vor der Abenddämmerung überfallen um sie festzunehmen. Einzig Feisal hatte es geschafft der eisernen Klammer der Gesetzeshüter zu entkommen. Albarad wurde festgenommen und ins Gefängnis gesteckt. Schweren Herzens wagte Rabea sich nach Vinsalt, doch der Gedanke an ihren Mann lies sie alles überwinden und ihn suchen.
Die Wache zeigte Rabea nachdem sie sämtliche Waffen abgelegt hatte eine kleine, dunkle, stinkende Zelle. Ihr Herz klopfte bis zum Hals, als sie mit einer Fackel in der Hand das Gefängnis betrat. Ihr Blick fiel auf ein Häufchen Elend auf dem Boden.
Langsam trat sie näher, worauf die am Boden sitzende Gestalt den Kopf hob. Die früher immer so siegessicher wirkenden, starken Augen, waren nur noch ein leeres Nichts. „Rabea?“ fragte er schwach und ein Zittern ging durch seinen gesamten Körper.
Immer noch blieb sie an der Tür stehen und unsicher blickte sie die Gestalt an, die sich nun auf die Beine quälte. Mit zitternden Händen steckte Rabea die Fackel in die Halterung neben der Tür und trat zu ihrem Mann. Zärtlich fuhr ihre Hand über seine eingefallenen Wangen. „Albarad, endlich habe ich dich gefunden.“ Flüsterte sie leise und musterte ihn: Das früher so gepflegt wirkende Kopfhaar hing verfilzt bis über die Schultern und der einstmals jeden Tag gestutzte Bart war nur noch krauses Gewirr. Die breiten Schultern waren nach vorne gesunken und am Bauch waren die einst gestählten Muskeln den abgemagerten Rippen gewichen.
„Das reicht jetzt, du warst schon viel länger, als ich es mir überhaupt leisten kann.“ unterbrach die Wache das Widersehen. Rabea küsste ihre Finger und drückte sie ihrem Mann auf die Lippen, bevor sie in Eile von der Wache nach draußen gezogen wurde. Einen kurzen Blick konnte sie noch durch das kleine Fenster in der Tür werfen, bevor die Wache ihr ihre Waffen gab und sie wieder nach draußen brachte. „Danke.“ Bedanke Rabea sich und verschwand in der Nacht um nach Chabab zu sehen.

Am nächsten Morgen kam Rabea wieder, doch der neue Wachmann verwehrte ihr diesmal den Zugang. Etwas später kam der Wachmann, der ihr gestern die Tür geöffnet hatte und erklärte ihr, dass Albarad diese Nacht gestorben sei. Die ganze Zeit hätte er nur auf Rabea gewartet und nur der Gedanke an sie hatte ihn noch aufrecht erhalten.
Die junge Frau wartete den gesamten Tag, bis man den Toten auf einer Trage nach draußen brachte, sie legte ihn vorsichtig in ein Tuch gepackt über den Sattel von Chabab und zog mit ihm aus der Stadt wieder hinaus. Chabab am Zügel führend brachte sie so ihren Mann bis zu der Stelle, wo sie immer ihr Lager aufgeschlagen hatten, doch von ihren Freunden war nichts mehr zu sehen, nur ein paar wenige Hinweise deuteten hier noch darauf hin, dass hier Zelte gestanden hatten und jemand über Monate hinweg gelebt hatte.
So machte sich Rabea ganz alleine daran ihren Mann den Regel ihres Glaubens entsprechend ihren Mann zu bestatten. Erst nachdem sie damit fertig war, lies sie sich vor dem Grab auf den Boden gleiten und lies ihren Tränen und ihrer Trauer freien Lauf. Ganze zwei Tage saß Rabea wie in Trance vor dem Grab, Hunger und Durst beachtete sie gar nicht. Sie wurde erst wieder von ihrer Stute daraus aufgeweckt, die sie sanft anstubste. Obwohl sie noch tagelang trauerte, machte sie sich langsam auf den Weg durch Aventurien, nur noch begleitet von ihrer Stute Chabab.
Rabea hatte immer das Gefühl, dass sie versagt hatte und ihren Mann nicht ausreichend beschützt hatte. Aus diesem Grund wagte sie es nie zurück in die Khom zurück zu kehren.

Sprachen:
Thulamidisch (Muttersprache)
Garethi (2 - 4)

Talent:
Wundärztin
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