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DSA - Charakterbogen

 
Name: Paglim, Sohn von Pogolosch  
Rasse: Zwerg
Geschlecht: m
Gruppe: Anasazy
Akademie:
 
 
Größe: 137 Haarfarbe: weiß
Gewicht: 87 Augenfarbe: graugrün
Alter: 34 Geb. Datum: 9. Firun
Herkunft: Bergleute Stufe: 1
 
Hintergrundgeschichte:
Im Amboßgebirge, südlich des Kosch und noch hinter der kleinen Stadt Warneburg, gab es eine kleine Enklave der Zwerge, welche dort, abgeschieden von Ihresgleichen, in einer recht kleinen Höhlensiedlung lebten.

Jene Zwerge hatten sich vor vielen Götterläufen aufgemacht, um im Amboßgebirge nach neuen Erzvorkommen zu suchen, da die in der Heimat nurnoch schwer zu finden waren. Und tatsächlich konnten sie in ihrer neu gewählten Heimat einen wahren Schatz an wertvollen Metallen zu Tage fördern und verarbeiten.

Paglim, Sohn von Pogolosch war während der Reise in diese unbekannte Welt geboren worden und somit reichen seine frühesten Erinnerungen gerade zum Eintreffen im Amboßgebirge zurück. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er in Ermangelung Gleichaltriger mit der Erforschung des Gebirges, welche gelegentlich in tagelange Kletterpartien ausartete. Daher beschloss sein Vater, ihn schon recht früh in die Kunst des Bergbaus einzuführen, um sein jugendliches Treiben im Zaum zu halten.

So vergingen viele Götterläufe, in denen Paglim mehr schlecht als recht mit der Spitzhacke nach wertvollen Erzen und Mineralien in den Stollen grub. Ständig versuchte er sich um die Arbeit zu drücken, um stattdessen wahnwitzige Geräte zu entwickeln, welche ihm die Bergarbeit abnehmen sollten. Beispielsweise bastelte er eine Vorrichtung, welche durch ein Wasserrad angetrieben, das abgebaute Erz den Schacht hinauf beförderte.

Eines Tages, sein Vater hatte ihn gerade von seinen Konstruktionszeichnungen weggejagt, budelte Paglim mürisch in einem tiefen Stollen. Gerade als er wieder lustlos mit der Spitzhacke auf den unnachgiebigen Fels einschlug, brach diese durch die Wand hindurch. Er zerrte die Hacke aus dem entstandenen Loch und spähte hinein, konnte jedoch nichts erkennen. Durch diesen Fund mit neuem Eifer gesegnet machte er sich daran, das Loch zu vergrößern. Nach etwa einer Stunde harter Arbeit war das Loch groß genug, sodaß er sich hindurchzwängen konnte. Als er hindurch war, holte er noch seine brennende Fackel und schaute sich um.

Er stand in einer riesigen Halle, welche durch Säulen mit einem Durchmesser von fast zwei Schritt getragen wurde. Überall waren Verzierungen und rätselhafte Runen zu entdecken und die Ausmaße der Hallen waren scheinbar unermesslich. Bei seiner Erkundung der Halle fand er auch einige Behausungen, welche keiner ihm bekannten Architektur zuzuordnen waren. Mehrstöckige Gebäude mit Türen aus sonderbar schimmerendem Metall, Fenster aus einer Art Baumharz, überall nur Wunderliches und Fantastisches. Schließlich gelangte er zu einer Art Hauptgebäude inmitten dieser verwaisten Siedlung. Es führte ein breiter Weg zum großen Doppelportal des Gebäudes, welcher mit vielen Statuen grauenhafter Gestalten geäumt war. Jede sah anders aus und sie schienen nur in ihrer Anzahl der Gliedmaßen identisch zu sein. Dreizehn waren es an der Zahl ... dreizehn ... das konnte nicht sein.

DONG .... DONG .... DONG .... schallte die Glocke des Hauptgebäudes. Paglim zuckte zusammen. Waren die Bewohner etwa dochnicht ausgestorben ? Ein lautes Knirschen erfüllte die Halle. Die Statuen, sie beganen sich zu bewegen ! Paglim verschwendete keine Zeit und nahm seine kurzen Beine in die Hand. Er rannte an den sich scchreckenden und reckenden Seinstatuen vorbei in Richtung des Loches, welches er geschlagen hatte. Doch einige dieser Monster hatte sich bereits aufgemacht, ihn zu verfolgen. Sie erreichten ihn kurz bevor er durch das kleine Loch schlüpfen konnte. Paglims Panik gewann die Oberhand und er stürzte in eine tiefe Schwarze Leere ...

Gelegentlich kam er wieder zu Bewusstsein was er jedoch sah, ließ ihn wünschen, nie wieder zu erwachen. Er befand sich ausserhalb des Berges in der Siedlung seiner Eltern und die Statuen fielen über die Zwerge her wie eine Armee aus den Tiefen der Niederhöllen. Überall wimmerten sie um ihr Leben oder kämpften mutig aber vergeblich gegen die Übermächtigen.

Als er abermals das Bewusstsein wiedererlangte, stand die Welt auf dem Kopf. Er baumelte an den Beinen gehalten in der Luft und vor ihm Stand ein Wesen, welches mindestens zwei Schritt maß und mit seiner weißen Haut und seinem großen Kopf nicht von dieser Welt zu kommen schien. Es sprach mit ihm, jedoch bewegte es seine Lippen nicht. Es sagte: "Wir danken dir für unsere Befreiung aus unserer Verbannung, niederes Geschöpf. Zum Dank schenken wir dir dein wertloses Leben. Wenn wir, die 'Kur el Dai' eines Tages über Dere herrschen, werden wir dich vielleicht sogar verschonen und dich als Haustier halten ... " Ein niederträchtiges lächeln umspielte die schmalen Lippen dieses Wesens, dann ging ein Ruck durch Paglims Körper und er wurde hinfortgeschleudert. Er landete unsanft und verlor erneut das Bewußtsein. Als er erwachte, war es bereits Nacht und er hofft, das dies alles nur ein Traum war, jedoch erschien ihm alles zu real.
Er rappelte sich auf und rannte zur Siedlung. Alles was er jedoch fand, waren einige verkohlte Reste, welche nur entfernt an lebende Zwerge erinnerten.

So verbrachte Paglim die Nacht in tiefer Trauer über den Verlust seiner Familie und den Schrecken den er über Dere entfesselt hatte. Voller Zorn ging er am nächsten Morgen in den Stollen, den was für ein Leben wäre das, mit dieser Schuld. Aber die Halle war verschüttet und zerstört. Die Wesen hatten das Gebirge verlassen.

Und so machte Paglim, Sohn von Pogolosch sich auf, die 'Kur el Dai' zu finden und zu richten oder selbst den Tod zu finden.
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