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DSA - Charakterbogen

 
Name: Paderic Fontane  
Rasse: Efferdgeweihter
Geschlecht: m
Gruppe: keine
Akademie:
 
 
Größe: 185 Haarfarbe: grau
Gewicht: 75 Augenfarbe: blau
Alter: 23 Geb. Datum: 6. Boron
Herkunft: Grafen Stufe: 2
 
Hintergrundgeschichte:
Der Mann der am Feuer saß, sog genießerisch die Luft durch seine Nase, und sofort lief ihm das Wasser im Munde zusammen. Der Geruch der gekochten Forelle und des wilden Lauches brachte seinen Magen zum knurren. Während der Geweihte den Topf vom prasselnden Feuer nahm, summte er voller Vorfreude auf das köstliche Mahl vor sich hin. Ein wenig nachlässig vielleicht murmelte er eine Entschuldigung an den LAUNISCHEN, weil er ein Feuer entzündet hatte. Danach streifte er mit einem Seitenblick den noch halbvollen Weinschlauch, das er in der letzten Ortschaft durch die er gekommen war, erstanden hatte.
Kurze Zeit später war der Fisch verspeist. Padereic setzte mit einem wohligen Seufzen den Trinkschlauch ab und wischte mit dem Ärmel seines Hemdes über seinen Mund.
Das Leben als Geweihter hatte durchaus seine Vorteile, das merkte er immer wieder. Doch so hatte er nicht immer gedacht, besonders damals, als Meister Morganes kam um ihn aus seinem Elternhaus mitzunehmen damit er Efferd dienen sollte, da........

Mit schreckgeweiteten Augen sahen die beiden neun und zehnjährigen Jungen sich an als ihr kleiner Bruder Paddy ins Wasser viel. Sie hatten einen Moment nicht aufgepasst sondern darüber gestritten wer das Rudern übernehmen solle, als sie das Platschen hörten. Paddy war erst zwei, er konnte nicht schwimmen und Vater hatte verboten, das sie das Boot nahmen. Schon dachten Sie er wäre verloren, da erhob sich die Flosse eines Delphins aus dem Wasser, tauchte wieder unter und stieß Paddy mit einem lauten Keckern an die Oberfläche. Schnell griffen die beiden Buben zu und zogen das Kleinkind an Bord.
Aus Angst vor des Vaters Stock, schworen sie sich jedoch, kein Wort über dieses Ereignis zu verlieren und so wusste über Jahre keiner davon.

Als Paddy alt genug war um nicht mehr an Bord des kleinen Fischerbootes zu stören, gab sein Vater endlich dem inbrünstigen Bitten seines jüngsten Sohnes nach und nahm ihn mit aufs Meer hinaus und er sollte es nicht bereuen. Zuerst lenkte er aus Gutmütigkeit und Freude über seinen interessierten Sohn das Boot dorthin wohin dieser es Vorschlug doch sehr schnell bemerkte er, das sein Sohn ein unnatürliches Gespür dafür zu besitzen schien, wo eine gute Stelle war das Netz auszuwerfen und wo es keinen Sinn hatte es zu versuchen.. Und nicht nur das, es war, als würde Effert selbst die Fische in des Fischers Netz treiben so voll waren sie in kürzester Zeit.

In seinem dreizehnten Sommer hatte Paddy den Traum zum ersten Mal, und am morgen danach war eine Strähne seines ansonsten schwarzen Haares grau geworden. Von nun an träumte er jede Nacht, das ein großer Delphin ihn verschlänge und er in Ihm weiterlebte, durch dessen Augen sehe, durch dessen Mund tränke, durch dessen Lungen atme. Und an jedem Morgen hatte eine weitere Strähne seines Haares die Farbe verloren so das er innerhalb weniger Wochen vollständig ergraut war.

Und dann war Morganes gekommen um ihn mit nach Brabak zu nehmen. Er sei ein Auserwählter so hieß es und er solle nach Brabak ins Noviziat.
Die Augen seiner Eltern leuchteten vor Stolz und Ehrfurcht doch Paddy wurde die Kehle eng. Er wollte Fischer werden, wie sein Vater. Er saß lieber in der Sonne statt in der Bibliothek und er hatte keine Lust sich den strengen Regeln eines klösterlichen Lebens zu unterwerfen.

Trotz seines anfänglichen Widerwillens, war Padereic ein guter Schüler. Seine besondere Begabung und seine gutmütige Freundlichkeit machte ihn beliebt, doch die strengen Regeln des Tempels, sein mangelnder Ehrgeiz sowie die Vorliebe zur Müßigkeit und sein Jähzorn, der immer wieder aufflammte, hinderten ihn daran hervorragend zu sein. Und dann gab es diesen Vorfall:

Eines Abends hatten sich Paddy und einige andere Novizen aus dem Tempel gestohlen und dem Wein im Übermaße zugesprochen. Seine Kollegen fingen an sich gegenseitig zu necken und Paddy, der sonst gutmütig alle Späße mitmachte, würde mit einemmal so Jähzornig, das er wie von Sinnen auf einen der Novizen einschlug und erst aufhörte als zwei weitere ihn mit Gewalt von dem dritten wegrissen. Doch es war zu spät, dem am Boden liegenden waren zwei Schneidezähne rausgeschlagen.
Diese Tat musste streng bestraft werden. Der Verlust von zwei Zähnen war keine Kleinigkeit und die Familie des Geschädigten forderte Wiedergutmachung.
Als Padereic nach einer Woche aus dem Karzer des Tempels gelassen wurde, stand sein Rucksack bereits gepackt vor der Tür. Morganes begleitete ihn zu dem Schiff, welches ihn nach Riva bringen sollte, damit er dort seine Ausbildung beenden konnte. Hier durfte er nicht mehr bleiben.

Die letzten Monate waren schwer für ihn. Durch den Vorfall gebranntmarkt, wurde er mit besonderer Strenge behandelt und erzogen. Nicht die kleinste Nachlässigkeit hatte er sich erlauben dürfen. Sobald er sein Noviziat und die danach erforderlichen Praxisjahre beendet hatte, Verließ Paddy den Tempel und begab sich auf Wanderschaft.
Er wollte erst nach Hause zurückkehren wenn er seine Schande durch besondere Taten wieder gutgemacht hätte und seine Eltern ihn mit Stolz in den Augen ansehen konnten.

Der Mann am Feuer seufzte noch einmal, dann wischte er die trüben Gedanken mit einer Handbewegung fort.
Bereits wieder fröhlich summend griff er nach seinem Weinschlauch und leerte ihn vollends. Dann entrollte er seinen Schlafsack, empfahl sich den zwölfen und schon wenige Augenblicke lag er friedlich schlafend da.


Sprachen kennen:
Muttersprache Garethi (Brabaci)
Tulamidya 3


Alte Sprachen:
Bosparano 2
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