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DSA - Charakterbogen

 
Name: Oakak-we  
Rasse: Moha
Geschlecht: m
Gruppe: keine
Akademie:
 
 
Größe: 162 Haarfarbe: blauschwarz
Gewicht: 52 Augenfarbe: schwarz
Alter: 19 Geb. Datum: 30. Peraine
Herkunft: Sklaven Stufe: 1
 
Hintergrundgeschichte:
Oakak-we

Er stammt aus einem Dorf der Oijanihas. Das Dorf liegt auf der dem Sonnenuntergang zugewandten Seite der großen Steine. Seine Sippe, die aus zwölf Familien besteht, hat Ihre Rundhütten in einem von Pallisaden umgebenen Teil eines Tales errichtet. Ein Bachlauf und der Dschungel in der Umgebung versorgen alle Mäuler. Sein Leben verlief bis zum Initiationsritus dem Aufstieg zum Manne in der Sippe gut. Er lernte alle wichtigen Dinge und konnte sich in vielen täglichen Arbeiten und Aufgaben auszeichnen. Doch den Tag der Sommersonnenwende in diesem Jahr wird er wohl nie mehr vergessen. Bei dem Ritus geht es darum ein Tier zu jagen und dieses bis zum Sonnenuntergang des folgenden Tages der Sippe zu präsentieren. Natürlich kommt es unter den Jungmännern immer zu Rivalitäten und jeder möchte mit dem kostbarsten und größtem Fang zurückkehren.

Der Schamane Palequeque beschwörte mit seiner großen Knochenkeule in einem langwierigem Ritual die Geister und spendete den jungen Männer den Segen des Kamaluq, dem göttlichen Jaguar. Sie sollten ausziehen und die Sippe mit großem Stolz beleben. Damit wurden die vier jungen Waldmenschen ausgeschickt. Oakak-we streifte mehrere Stunden durch das Unterholz Selemferkel und Boronsnatter lies er ziehen, da er sich zum Ziel gesetzt hatte einen Ongalobullen zu erlegen. Diese etwa 1-2 Schritt großen Rinder haben ein prächtiges Fell und er wollte damit später sein eigenes Haus, dass er nach dem Ritus bauen durfte auslegen.

Nach fielen Meilen fand er endlich eine Herde und ein wahres Prachtexemplar eines Ongalobullen. Wie er es gelernt hatte schlich er sich an die Herde heran und schafft es lautlos sein Blasrohr mit einem vergifteten Pfeile zu stopfen. Oakak-we zielte und schoß. Der gefiederte kleine Pfeil fand an Bäumen und Büschen vorbei sein Ziel. Der Bulle schrack auf und begann rasend zu brüllen und die Herde flüchtete auseinander. Der junge Oijaniha bemerkte das die Augen des Bullen auf ihm ruhten und er wurde unruhig. Er änderte kurz seine Position als unter ihm ein kleiner Ast knackte und der Bulle jagte auf Ihn zu. Oakak-we fragte sich noch wann endlich das Gift wirken möge als er endlich seinen Speer aufhebte und sich dem heranstürmenden Bullen entgegenstellte. Der Bulle rollt aber mit einer solchen Wucht über den junge Mann hinweg, dass es dieser nicht schaffte einen tödlichen Stoß mit dem Speer anzubringen. Der Speer drang nur in den weichen Fettnacken des Tieres ein bevor dieser zerbrach. Vom Aufprall wurde Oakak-we zurückgeschleudert. Er spürte noch einen Schlag auf den Hinterkopf als er das Bewusstsein verlor

In der Dämmerung erwachte er, neben ihm lag sein zerbrochener Speerschaft. Er rappelte sich auf und zog enttäuscht durch den Dschungel zurück zum Dorf. Er spürte sämtliche Knochen in seinem Körper. Zumindest konnte er nach kurzem Suchen eine hübsche Boronsnatter mit seinem Jagdmesser erlegen. Er legte sich diese über seine Schulter und streifte weiter Richtung Dorf. Es ist zwar kein Sieg aber zumindest konnte er seine Aufgabe erledigen.

Der junge Waldmensch schritt weiter durch den dunklen Wald, als er plötzlich ein leises Schnauben hörte. Er legte die Natter nieder und zog sein Jagdmesser. Er schlich sich weiter an das Geräusch heran und entdeckte dann seinen bereits angeschlagenen Ongalobullen im Dickicht. Der Bulle lag unter einem Baum und atmete nur noch flach. Der Junge Oijanihas kniete sich neben dem Tier hin, um sich bei großen Jäger für den glücklichen Ausgang seiner Jagd zu bedanken. Oakak-we zielte mit seinem Messer auf den Hals des Tieres und holte aus. Doch der Bulle reckte seinen Kopf noch mal hoch und das Messer fand seinen Weg in eines der großen schwarzen Augen des Bullen. Dieser brüllte auf und sprang geblendet vom Messer auf und rannte taumelnd davon. Oakak-we war kurz benommen als er endlich begriff was geschah. Er spurtete auf seinen kurzen Beinen dem Ongalobullen hinterher.

Er konnte dem geschwächten Bullen ganz gut folgen aber einholen und zu Fall bringen schaffte er nicht. Vor sich sah er sein Dorf in der Morgendämmerung auftauchen. Hilfe von den Jägern dort durfte er nicht verlangen sonst war seine Aufgabe gescheitert. Der Bulle taumelte weiter auf die Pallisade des Dorfes zu. Der Junge Waldmensch musste etwas tun, aber er hat keine Waffen mehr. Er blieb stehen. Der ausgewachsene Bulle durchschlug nur Augenblicke später nachdem er auf die Lichtung des Dorfes lief die Pallisade. Das Holz zerbarst unter dem Aufprall des Bullen. Im Wahn lief der stolzes Ongalobulle auf das Feuer in der Mitte des Dorfer zu. Oakak-we hörte noch Männer rufen und dann stürzte er auf seine Knie. Welch eine Schmach.

Sippenmitglieder fanden ihn im hohen Gras liegen und schleppten ihn in das Dorf. Die Sonne tauchte gerade über den Blättern des Dschungels auf als er mitten im Dorf vor der Herdstelle seinen Bullen liegen sah. Mehrere Speere steckten im Fleisch des Tieres. Die beiden Männer die ihn hierher gezerrt hatten warfen ihn vor dem Bullen in den Staub. Palequeque der Schamane tratt neben seinem Vater aus einer Hütte heraus. Oakak-we wollte am liebsten weglaufen, aber dazu war er zu erschöpft. Sein Vater tratt an ihn heran und bewarft Ihn mit Asche. Und dann wurd er von zwei Sippenmitgliedern an einen Pfahl am Rande des Dorfes gebunden.

Die Fesseln an denen er hing taten entsetzlich weh und er fand keine Ruhe sich seiner Erschöpfung hingeben zu können. In der Abenddämmerung wurd er aus seinem Halbschlaf geweckt und wieder ins Dorf gezerrt. Dort warteten die versammelten Sippenmitglieder auf Ihn. Der Schamane erhob seine Stimme und machte eine ausladende Bewegung in Richtung des Himmels.
„Ein großes Unglück hat diese Nacht zugeschlagen“ , dabei deutete er auf Oakak-we.
„Der Knochen der großen Jagd wurde entweiht und verwundet“. Er hielt seine große Knochenkeule hoch, die aber jetzt nicht mehr weiß sondern übersäht mit verkohlten und verbrannten Stellen war. Oakaw-we knickten die Beine weg und er stürzte zu Boden. Ein Mann hob ihn unsanft wieder hoch.
„Die geweihte Knochenkeule meiner Vorfahren die seit allen Zeiten in dem Besitz der Schamanen war, wurde durch deine unkluge Wahl zerstört. Du hast durch deine Entscheidungen letzte Nacht das Wohl der ganzen Sippe leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Hiermit verbanne ich dich aus der Sippe bis der große Kamaluq von seiner Jagd zurückkehrt und mir ein Zeichen seines Triumphes sendet.“

Von diesem Tag an ist Oakak-we auf sich allein gestellt. Das einzige was ihm aus dem Dorf blieb ist ein Holzfetisch aus Mahagoni der einen stilisierten Bullen zeigt.
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