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DSA - Charakterbogen

 
Name: Leomar  
Rasse: Streuner
Geschlecht: m
Gruppe: keine
Akademie:
 
 
Größe: 178 Haarfarbe: hellbraun
Gewicht: 65 Augenfarbe: hellbraun
Alter: 18 Geb. Datum: 13. Boron
Herkunft: Spieler Stufe: 2
 
Hintergrundgeschichte:
Leomar wurde als erstes und einziges Kind seiner Eltern in Eslamsroden geboren. Seine Eltern kamen ursprünglich von kleinen Gehöften auf der ferneren Umgebung Eslamsrodens und kamen in die Stadt um dort ihr Glück zu versuchen. Doch ihre Träume gingen nicht in Erfüllung, denn Leomars Vater fand keine Arbeit, also versuchte er sich als Glücksspieler in den Kneipen und Schenken, mal mit weniger, mal mit mehr Erfolg. Seinen Gewinn setzte er nur fast immer sofort in Eslamsbräu, die Bierspezialität der Stadt um, da er das Zerplatzen seiner Träume nicht verkraftete. Für seine Frau und seinen Sohn blieb fast nichts über.
Leomars Mutter war eine verbitterte Frau, die ihren Mann nur auf Druck ihrer Familie geheiratet hatte, als herauskam, dass sie schwanger war. So brachte sie auch ihrem Sohn auch keinerlei Gefühl entgegen, im Gegenteil, häufig ließ sie ihrer Wut freien Lauf und schlug das Kind. War Leomars Vater mal daheim, dann kam es regelmäßig zu heftigen Auseinandersetzungen und Handgreiflichkeiten, so dass sein Vater schließlich so selten wie möglich nach Hause kam.
Bereits mit drei oder vier Jahren verbrachte Leomar soviel Zeit wie möglich außerhalb seines Elternhauses um den Schlägen und Launen seiner Mutter zu entgehen. Er fand Anschluss an eine Bande von Straßenkindern, die von dem niedlichen, vorwitzigen Fratz mit den großen braunen Augen und den hellbraunen, verwuschelten Haaren begeistert waren und ihn sozusagen adoptierten. In dieser recht raubeinigen Gesellschaft fand er etwas von der Zuneigung und Geborgenheit, die ihm bei seinen Eltern fehlte.
Als Leomar sechs Jahre alt war, wurde sein Vater in einer engen Gasse erstochen aufgefunden. Nachforschungen ergaben, dass er wohl einige Leute durch Falschspiel um ein gutes Sümmchen erleichtert hatte und sich einer von diesen Gesellen offenbar rächen wollte.
Als seine Mutter davon erfuhr, beschloss sie, Leomar zu ihren Eltern zu bringen und selbst nach Wehrheim zu gehen um dort noch einmal neu anzufangen. Leomar war von diesen Plänen entsetzt. Er kannte seine Großeltern nicht und fürchtete sich davor, diesen Leuten „ausgeliefert“ zu sein, an einem Ort, wo er nicht einmal den Rückhalt seiner Freunde hatte. Deshalb stahl er sich in der Nacht aus dem Haus, nur mit dem was er am Leibe trug und ein paar Hellern, die er im Haus gefunden hatte und schloss sich seinen Freunden an um von nun auch auf auf der Straße zu leben. Seine Mutter sah er nie wieder.

Das Leben auf der Straße war hart, sehr hart. Die volle Härte bekam Leomar erst jetzt, als er die Straße sein Zuhause geworden war, zu spüren. Hier konnte nur überleben, wer für sich selber sorgen konnte. Zwar existierte unter den Straßenkindern durchaus Kameradschaft, aber die galt nur für diejenigen, die sich durchsetzen konnten bzw. alleine überlebensfähig waren.
Leomar durchlebte bittere Monate und als der Winter kam, war er ein paar Mal nahe dran zu verhungern oder zu erfrieren. Sein Glück war, dass einer der älteren Jungen, der Darian hieß und sechs Jahre älter war, so etwas wie einen kleinen Bruder in ihm saht und sich um ihn kümmerte. Diesem Umstand sowie Leomars Zähigkeit und seinem unbändigen Lebenswillen war es zu verdanken, dass er den ersten Winter überlebte.
Doch Leomar lernte schnell. Die wichtigste Lektion war, dass man sich am besten nur auf sich selbst und seine Fähigkeiten verließ. Freundschaft und Hilfe von anderen waren ein trügerisches und unsicheres Gut, auf das man sich besser nie verließ. Auch Durchsetzungskraft und die Fähigkeit sich seiner Haut zu erwehren waren wichtig, da Prügeleien und Messerstechereien oft vorkamen. Bald schon konnte er harte Schläge austeilen und auch einstecken, sowie mit Dolch und Wurfmessern geschickt umgehen. Bei diesen rauen Sitten waren Verletzungen etwas Alltägliches: Blaue Flecke, Platzwunden, Stichwunden, Prellungen und auch Knochenbrüche waren nichts Außergewöhnliches und auch Leomar trug von einem seiner zahlreichen Kämpfe eine feine Narbe auf der rechten Stirnseite davon. Der Tatsache, dass er so viele Verletzungen gab, verdankte er grundlegende Kenntnisse im Wunden verarzten.
Seine Haupteinnahmequellen waren Betteln sowie Taschen- und Ladendiebstahl, wobei ihm sein gutes Aussehen, sein unschuldiger Blick und die Fähigkeit ohne mit der Wimper zu zucken Lügen zu erzählen, zu einem beträchtlichen Erfolg verhalfen.
Sobald er alt genug war, dass seine Anwesenheit in den Tavernen und Schenken kein Misstrauen mehr erweckte, verbrachte er fast seine gesamten Abende dort um den Leuten beim Karten- und Würfelspielen zu zuschauen. Bald schon spielte er auch selber mit und da das Glück unbeständig ist, half er diesem kräftig nach, was ihn zwar in einige unangenehme Situationen brachte, ihm aber auch ein leidliches Auskommen sicherte.
Außerdem hatten seine Kneipenaufenthalte noch einen anderen Effekt: Er lernte seine Anziehungskraft auf Frauen kennen. Sein gutes Aussehen und sein Charme ließen ihm die Frauenherzen nur so zufliegen. Bald entdeckte er, dass diese Tatsache, außer dass er in die Kunst die Liebe eingeweiht wurde, eine weitere, ziemlich sichere Einkommensquelle darstellte.

Obwohl das Leben auf der Straße kein einfaches war, war Leomar trotzdem glücklich und konnte sich kein anderes Leben vorstellen als dieses. Er genoss seine Freiheit und vor allem die Kameradschaft und den Zusammenhalt unter seinen Freunden, die für ihn die einzige Familie waren, die er jemals gekannt hatte.
Doch als er achtzehn war, änderte sich das alles schlagartig: Eines Abends beim Kartenspielen in einer Schenke wurde Darian, der beste Freund Leomars, beim Falschspielen erwischt und seine Mitspieler waren davon wenig erbaut. Es kam zu einer heftigen Schlägerei und anschließend zu einer Messerstecherei bei der Darian sein Leben verlor.
Leomar war an diesem Abend mit seiner aktuellen Geliebten zusammen, so dass er erst am nächsten Morgen von der ganzen Sache erfuhr. Für ihn brach eine Welt zusammen. Darian war für ihn wie ein großer Bruder gewesen und ohne ihn hätte er noch nicht einmal die ersten Monate auf der Straße überlebt. Leomar machte sich heftige Vorwürfe, dass er an diesem Abend nicht bei Darian gewesen war um ihm zu helfen. Tagelang war er nicht aus seiner Trauer und Apathie zu reißen. Schließlich sah er ein, dass diese Art von Selbstvorwürfen nichts brachte und beschloss Eslamsroden zu verlassen, da ihn hier nur alles an den Freund erinnerte. Als Ziel wählte er Tiefhusen, da von Reisenden schon einiges über diese Stadt und vor allem über die Orks, die die Stadt besetzt hielten, gehört hatte und er neugierig war, wie sie wohl wirklich aussahen.

So machte er sich auf die Reise und erreichte zwei Monate später mit einigen kleinen Umwegen, um auf dem Weg noch etwas Land und Leute kennen zu lernen, sein Ziel und beschloss, sich erst einmal in der Tiefhusen umzusehen…
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