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DSA - Charakterbogen

 
Name: Keldan  
Rasse: Krieger
Geschlecht: m
Gruppe: Helden der 12
Akademie:
 
 
Größe: 176 Haarfarbe: schwarz
Gewicht: 76 Augenfarbe: schwarz
Alter: 23 Geb. Datum: 5. Travia
Herkunft: Ritter Stufe: 8
 
Hintergrundgeschichte:
Vom Geschlecht der Rossborn - Ein Lied von Ehr und Kraft

Geschichte:
Schon seit Jahrzenten ist die Familie Rossborn eine feste Stütze des Herzogtums Weiden.
Mit Tatkraft, Standhaftigkeit und Eidestreue erreichte die Familie einen angesehenen Rang, und stellt mit Gernwald Rossborn nun bereits in der dritten, aufeinanderfolgenden Generation, einen herzöglichen Ritter.

Selbstverständlich ist Gernwald darauf bedacht, dass auch seine Sprösslinge in der Lage sind, diese ehrenwerte Tradition vorzusetzen. So kann es niemanden verwundern, dass er alle seine Söhne, immerhin drei an der Zahl, das Kriegerhandwerk erlernen ließ.

Den älteste, Olein, durfte er direkt zur weiteren Ausbildung zu des Herzogs Heer senden. Dort stehen ihm alle Möglichkeiten offen, seinem Vater in den Ritterstand zu folgen.

Den mittleren Sohn zog es in den Tempel der Göttin Rondra, was den Vater vor Stolz nur so verzückte, denn kaum ein Recke könnte ehrbarer sein, als einer der sich in den Dienst der Löwin selbst stellt.

Und dann war da noch der jüngst der drei. Keldan Rossborn war immer bemüht der Bürde seiner Herkunft gerecht zu werden. Doch so achtbar der Kriegerbrief auch ist, den Keldan bald sein eigenen nennen durfte, so blass und unbedeutend wirkt er doch im Angesicht dessen, was seine Vorfahren vollbracht hatten. Selbst seine Brüder konnten ehrbare Pfade beschreiten, die ihm als Drittgeborenen schlicht nicht offen Standen.

So sah Keldan nur einen Weg, und stellte seine Fähigkeiten im Kampf anderen zur Verfügung, um Ruhm und Ehre für seine Familie zu erstreiten.
Leider brachte ihm das rasch den Ruf ein, er würde sich als Söldner verkaufen. Von dem eisernen Willen beseelt, diese Gerüchte mit Hilfe großer Heldentaten verstummen zu lassen, zog er in die Welt hinaus, stets darauf bedacht solche Dinge zu vollbringen, von denen die Barden in den langen Winternächten sangen.


Keldan Rossborn bei seinem Dienstantritt auf der Westwacht am Finsterkamm


Geschichte (im Abenteuerleben):*
In den wenigen Jahren in denen Keldan nun schon den Kriegerbrief sein eigenen nennen kann, hat er die meiste Zeit damit verbracht, seine Weidener Heimatstadt Trallop gegen allerlei Feinde zu verteidigen.
In den schier endlosen Wintermonaten des Vorletzten Jahres bezog er seine Stellung in einer Befestigungsanlage im Westen des Reiches, nahe der Finsterkamm-Gebirgskette.
Hier galt es immer und immer wieder, marodierende Gruppen von Orks und Goblins aufzuhalten, die vom Hunger getrieben immer weiter nach Weiden einzufallen drohten.

Viele Scharmützel später, der Frühling begann bereits ins Land einzuziehen, fiel die Entscheidung, die Schlacht zu den Lagern der Schwarzpelze zu tragen, um ihnen so viel Furcht vor ihren östlichen Nachbarn zu lehren, dass sie sich dort nie wieder blicken lassen.
Sehr zu Keldans Unzufriedenheit, führte diese fortwährende Jagd zu dem ungerechtfertigten Ruf, er würde sich als Söldner verdingen. Das er die Kopfgelder höchstens einmal annahm, um für Verpflegung und Ausrüstung zu sorgen, sie sonst aber zumeist ablehnte, half ihm dabei leider nicht.

Dennoch ließ er sich von der andauernden Kampange gegen die Schwarzpelze nicht abbringe, sollten sie doch das Reich sichern, dem er sich so sehr verpflichtet fühlt.
So wurde es bereits wieder Herbst, als sich nordöstlich von Beofirn und Reichsend grausige Berichte häuften. Immer wieder wurde von einer unnatürlich riesigen, wolfsähnlichen Kreatur berichtet, die von einigen Orks als Waffe auf ihren Raubzügen verwendet wurde. Gerüchte wurden laut, dass dieses "Ding" durch die unheiligen Rituale der Orkschamanen in eine wilde und blutrünstige Bestie verwandelt wurde, nur mit dem einen Ziel all jene zu erlegen, die gegen die Orks standen.

Es stand ausser Frage, dass Keldan und seine Festungsbrüder dieser Bedrohung nachgehen, und sie unschädlich machen mussten.
Wochenlang sammelten sie Spuren und nahmen Gerücht auf, um dem Wesen auf die Spur zu kommen, dass selbst von den Orks nur "katalá" genannt wurde, was in ihrer Sprache soviel wie "Monster" bedeutet.
Dann endlich gelang es einer Gruppe von fünf Männern die Kreatur ausfindig zu machen. Einer von ihnen war Keldan.

Der Bestienfüher der Orks und dessen Kameraden waren so sehr von katalás Macht überzeugt, dass sie es auf die fünf Männer los ließen, und sich selbst aus dem Kampf heraus hielten. Sie wollten sich nur damit begnügen, ein blutiges Schauspiel zu beobachten. Und das sollte ihnen auch geliefert werden.
Mit unbändiger Wildheit riß katalá die ersten beiden Soldaten, deren schwere Rüstungen wie seidene Tücher zerfetzt wurden, als das Monstrum Klauen und Zähne in sie hinein jagte.
Ein weiterer Hieb, und Keldan stand dem Wesen mit nur mehr einem einzigen Kameraden gegenüber.
Der Ritterssohn bellte kurze Befehle an seinen Mitstreiter, und die beiden begannen katalá zu umrunden. Dessen von Wahn gezeichneten Augen wechselten zwischen den beiden Männern hin und her, sich überlegend, wer seine nächste Beute sein sollte. Gerade als seine Wahl auf Keldans Kameraden zu fallen schien, ging der junge Rossborn zum Angriff über. Der erste Schwerthieb traf das Wesen am Hinterlauf, und seine Aufmerksamkeit galt nun völlig dem Krieger.

Aus den späteren Erzählungen des verbliebenen Söldners ging hervor, welch blutiger Kampf sich abgespielt haben muss. Derart beängstigend, dass selbst er, ein erfahrener Kämpfer, sich vor Furcht nicht mehr zu bewegen vermochte.
Vor Angst gelähmt konnte er nur zusehen, wie Keldan und katalá sich immer und immer wieder gegenseitig angegriffen haben, den anderen zurück schlugen, nur um ihm sofort wieder hinterher zu gehen.
Letzten Endes gelang es Keldan die Bestie zu blenden, und ihr den Todesstoss zu versetzen.
Blutüberströmt brachen beide zusammen. Der einzige Unterschied war, dass katalá Tod war, während Keldan, den nun auch die letzte Kraft verlassen hatte, noch lebte.

Diese Tat und seine Geschichte, war der erste wahrhafte Schritt für Keldan, fort vom Söldnerruf zu kommen, hin zu einem ehrbaren und mächtigen Krieger Weidens...


Das "katalá" gerufene Ungetüm der Schwarzpelze



Aussehen:
Mit gerade einmal 88 Finger Körperhöhe, ist Keldan für einen Krieger lediglich im mittleren Höhenbereich zu finden, sind doch so viele seiner Standesgenossen oft wahre Hünen. Das steht seinem kräftigen und gut trainierten Körperbau jedoch nicht im Wege.
Von gleichermaßen schwarzem Antlitz sind seine Augen und Haare, wobei er letzters meist Nackenlang trägt.
Dazu ist sein Bart meist fein gestutzt, was entfernt an die Mode in Horasreich zu erinnern vermag.


Verhalten:
Stets von dem Wunsch beseelt, dem edlen Namen seiner Herkunft gerecht zu werden, versucht Keldan stets die gegebene Etikette zu wahren. Dem selben Wunsch entspringt aber auch das, was ihn eigentlich antreibt: Ehrhaftigkeit und das feste Vorhaben die seine unter Beweis zu stellen.



Aberglauben:
-Rabenvögel (Diese edlen Tiere sind die Boten Borons. Ihr Schrei ist eine Todeswarnung, und sollte unbedingt ernst genommen werden)
-Talismane (Manche Gegenstände bringen Glück. Den Göttern geweihte Talismane, insbesondere die des Phex, sind besonders hilfreich. Aber auch andere Glücksbringer mögen ihre Dienste leisten.)



Sprache(n):
Garethi (Muttersprache)
Norbardisch 2/6
Tulamidisch 2/4
Orkisch 1/1

Alte Sprache(n):
Bosporano 1/2



Begleiter:
Pferd: "Rohal"


Virtueller Notizzettel
Rahinja: Überlebende Geweihte (Rahja) aus Baliho
Rhaccaia: Entführte, verstümmelte und später getötet Geweihte (Rahja) aus Baliho. Ihr Leichnam wurde mit ein Namenloses Zeichen geschändet.
Rhajus: Hoher Geweihter (Rahja) im Tempel in den Bergen
Praiodir Foromgunkel: Novize des Praiostempels in Gareth
Freiherr von Liebersheide: Inquisitor und hoher Geweither aus dem Praiostempel in Gareth

Rahjas Stein befindet sich bereits in unserem Besitz.
Praios Stein soll in einem Heiligtum auf den Radrombergen sein.
Gwina: Küchenhilfe in der Burg von Warunk. Hat gehört das der Beron den tatverdächtigen Knaben auf jeden Fall opfern will. Die Geweihten richten nicht final, da der Praiostempel nicht voll besetzt ist. Seine Schuld ist zumindest unbewiesen.

Der Jüngling soll Mittags am 16. Rahja (hin)gerichtet werden


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*Anmerkung: Die Geschichte um das monströse Ding "katalá" ist frei den Abenteuern aus meiner Offline Gruppe nacherzählt, und fand nicht auf DSAO statt. Da es sich aber um den gleichen Charakter handelt, der sozusagen nach DSAO importiert wurde, ist diese Vorgeschichte (nach Rücksprache mit dem Spielleiter) übernommen worden.
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