Das Schwarze Auge - Online
Info

0 Mitglieder online
23 Gäste online

0 User im IRC
Pforte:
Benutzername:
Passwort:
Autologin:
- Anmelden
- Passwort vergessen

DSA - Charakterbogen

 
Name: Kaati  
Rasse: Medicus
Geschlecht: w
Gruppe: keine
Akademie:
 
 
Größe: 163 Haarfarbe: Braun
Gewicht: 48 Augenfarbe: Blau
Alter: 21 Geb. Datum: 8. Efferd
Herkunft: Händler Stufe: 1
 
Hintergrundgeschichte:
Mein Charakter ist der der Kaati!

Auszüge aus dem Tagebuch der Noiona-Novizin Ulanda Ziegler

1. Boron
Während meiner Nachtwache klopfte es energisch am Tor des Ordenshauses. Zusammen mit Schwester Gluthilda, die mich hatte darüber unterrichten wollen, wie schwere Verletzungen auch zu schweren geistigen Schäden führen können, öffnete ich das Tor. Neben einer der Stadtwachen stand uns eine junge Frau gegenüber, deren Augen einen Punkt weitab von allem derischen fixiert zu haben schienen. Erst ein kräftiger Ruck vermochte es, sie aus ihren Gedanken zu lösen.
Wie die Wache uns erklärte, war eine in Fetzten gehüllte Gestalt aus dem Wald heraus getorkelt, habe das Rufen der Wachen am Stadttor ignoriert und versucht die Stadt zu betreten. Als man sie davon abgehalten hatte, habe man den Verwirrten, aber verstörend ruhigen Gesichtsausdruck bemerkt und, als sie auf keine Frage eine vernünftige Antworten gegeben hatte, entschieden, sie ins Ordenshaus zu bringen.
Nachdem man uns unsere neue Patientin übergeben hatte, schafften wir es, sie, nach viel Gutem zureden, in den Waschbottich zu locken. Unter Schmutz, Zweigen und Erde fanden wir nun ein zumindest recht ansehnliches, schmales Gesicht, mit vielleicht etwas zu hoher Stirn, strahlend blauen Augen, blasser Haut und kinnlangen braunen Haaren.
Dann wurde sie von Schwester Gluthilda einer ersten Untersuchung unterzogen.
Sie erklärte mir, dass ihre Haut auf eine Schlafstelle aus Pflastersteinen hindeutete. Danach zu schließen, wie abgemagert sie war, war sie mindestens eine Woche umhergeirrt und hatte sich, wie ihr Stuhl einige Stunden später bestätigte, von Wurzeln und Kräutern ernährt.
Wie es dazu kam, dass ihr rechter kleiner Zeh fehlte, war unmöglich herauszufinden, doch was nicht nur mich, sondern auch Schwester Gluthilda stutzen ließ, war etwas anderes.
Während ihr ganzer Körper von gleichmäßig verteilten, etwa drei Finger langen Narben überzogen war, wies sie ansonsten keine weiteren Verletzungen auf. Ganz im Gegenteil. Ihr Gebiss war außerordentlich gut gepflegt und auch die ihr zugefügten Schnitte waren fachmännisch versorgt worden.



6. Boron

Schwester Gluthilda ist es nach vielen Stunden harter Arbeit gelungen etwas über die seltsame junge Frau heraus zu finden, die in der Nacht des ersten Boron zu uns gebracht wurde.
So haben wir nicht nur erfahren, dass ihr Name Kaati ist, sondern auch einen Teil von dem, was ihr angetan wurde.
So habe sie ‚der Meister‘, den sie uns sonst nur als grauhaarigen Mann beschreiben konnte, dazu gebraucht seinen Zielen näher zu kommen. Durch immer neue feine Schnitte waren Pflanzen und Tierextrakte mit ihrem Blut vermischt worden. Sie schien mir sogar ein wenig stolz zu sein, als sie erzählte, dass ihr ‚Meister‘ der Überzeugung war, dass sie von Zeit zu Zeit bereits in einen Zustand der überderischen Erleuchtung falle.
Die andauernde Intoxikation, der sie ausgesetzt war, hatte wie mir Bruder Heidran erklärte, bleibende Schäden hinterlassen. Dies spiegelte sich auch darin wieder, dass es ihr sehr schwer fällt, sich lange auf eine Sache zu konzentrieren. Bis wir ein zusammenhängendes Bild ihrer Vergangenheit haben, werden also sicher noch Tage, Wochen oder gar Monate vergehen.


18. Boron

Nach vielen Tagen des Schweigens hat Kaati uns heute mit einer wahren Flut an Informationen überhäuft.
Nicht nur erklärte sie uns, dass sie nach den Worten ihres Meisters weder einen Nachnamen, noch eine Familie bräuchte, sondern wir erfuhren auch wie sie bisher gelebt hat.
Wie Schwester Gluthilda es bereits angedeutet hatte, hatte sie unterirdisch in einer Zelle aus festem Stein gehaust. Dort musste sie nicht nur die tägliche Verstümmelung über sich ergehen lassen, sondern die Mittel, die ihr aufgetragen wurden auch selbst herstellen! Ein angedeutetes Lächeln in dem sonst so reglosen Gesicht veranlasste Schwester Gluthilda mich in ein weiteres Geheimnis der Heilkünste unseres Ordens einzuweihen.
Als wir Kaati einige Stunden später ein paar kleine Töpfe mit Heilkräutern aus unserem Garten überließen, war dies genug um sie aus ihrer Trance zu reißen.
Ich bin immer wieder erstaunt und glücklich zu sehen, wie wir einem gepeinigten Geist etwas Freude zurück geben können.



23. Boron

Ich bin zutiefst erschüttert. Niemals hätte ich erwartet, dass Jaran Ishalt, Stadtbekannter Händler und großzügiger Spender für unser Ordenshaus, so etwas tun würde.
Man spricht von einem unterirdischen Gefängnis. Zahllose Leichen sollen dort gefunden worden sein. Die Dienerschaft wusste nur, dass jeden Tag Essen in die Untergeschosse seines Anwesens in den nahen Wäldern gebracht werden musste.
Niemand will etwas Genaues gewusst haben, bis schließlich sein Sohn Jarun Ishalt das Erbe seines vor etwas mehr als einem Monat verstorbenen Vaters antrat. Doch für die Gefangenen war es bereits zu spät.
Einzig ein Wirt vom Goldenen Kelch behauptet, der Gärtner habe im Suff erzählt, dass er am Boronstag des Vaters den Geist eines jungen, spärlich bekleideten Mädchen aus einem Seiteneingang habe fliehen sehen.
Wir hier im Ordenshaus vermuten, dass Kaati dieses Mädchen war, doch wir können sie nicht fragen.
Sie hat aus ihren Kräutern ein Schlafmittel gemischt und es den unaufmerksamen Schwestern ins Trinken gerührt.
Getarnt mit unserer Ordenstracht muss sie sich davon gemacht zu haben. Zumindest soll eine unserer Schwestern die Stadt noch gestern Nacht verlassen haben. Doch alle Schwestern sind hier.
Ich will es Schwester Gluthilda nicht gestehen, doch ich befürchte, dass ich die Schuld an diesem Ausbruch trage. Hätte ich Kaati doch nur nichts von all den wundersamen Dingen dort draußen erzählt. Wie sollte all das auch nicht verlockend auf sie wirken.
Ich bete zu den Göttern, dass sie in Sicherheit ist.
[/i]

Aussehen:

Kaati erscheint recht zerlumpt. Ihre Haare sind ungepflegt, meistens ungewaschen, und oft stecken Äste in ihnen. Ihre Haut ist schmutzig, denn darauf, sich sauber und geruchsfrei zu halten, legt sie keinen großen Wert. Ihre Fingernägel sind zu lang und rissig.
Ihre Kleidung, eine Noioniten-Robe ist zeschlissen und abgerissenem Ordenszeichen. Sie läuft Barfuß umher und macht einen generell verwirrten Eindruck.


HG-Meister Version- oder: Die Wies und Warums

Kaati ist vermutlich ebenso Weltfremd wie es die meisten Elfen sind. Möglicherweise gar mehr.

Geboren als Kind zweier namenloser Sklaven aus der „Haltung“ ihres Meisters, eines reichen Händlers aus der Gegend um Lowangen. Sie hatte eine Schwester, die jedoch kurz nach der Geburt verstarb. Sie selbst sieht sich nicht als Mensch und hat auch keinerlei Kenntnisse über ihre Herkunft. Ihre Eltern sind bei denselben Experimenten umgekommen, die sie überlebt hat.
Sie ist in Verhältnissen aufgewachsen, die man am wohl ehesten mit denen in der Schule der Schmerzen in Elburum vergleichen kann (Ich hoffe meine Erinnerung verlässt mich hier nicht, aber ich habe mein Regelbuch nicht hier um das Effektiv nachzuschlagen.)

Ihr Meister hat ihr immer wieder die Haut, teilweiße auch das Fleisch bis hinunter auf die Knochen aufgeschnitten um anschließend die Wunden mit verschiedensten Mixturen zu präparieren. Sein Ziel hierbei war es, Visionen von ungeahnter Schärfe herbeizuführen. Unter anderem, um seinen Wohlstand zu vermehren, aber auch, um Erfolgschancen bei weiteren Experimenten abschätzen zu können…

Der Schmerz, das Sezieren von Leichen (unter anderem ihrer eigenen Eltern, was sie allerdings nicht weiß) und ihre anderen Lebensumstände haben ihr einen guten Teil ihres „Gesunden Menschenverstandes“ geraubt. So hasst sie ihren Meister nicht dafür, was er getan, sie fühlt sich im sogar verpflichtet. Normale Reaktionen können weit von denen anderen Menschen ab weichen. So würde sie zwar beispielsweiße einen im Fenster stehenden Bogenschützen bemerken, jedoch es nicht befremdlich oder beachtenswert finden, selbst wenn er auf des Grafen Tochter zielte. Davon, dass ihr nur ein beschränktes Allgemeinwissen zur Verfügung steht, sie Panikattacken und anderen extremen Gefühlsschwankungen unterworfen ist, einmal ganz abgesehen.
Während fast alles Wissen vernachlässigt wurde, hat sie den Umgang mit Kräutern, Wunden und Giften im Übermaß kennen gelernt.
Doch allem Wahnsinn, den sie und wohl auch ihr Meister anheim gefallen sind, zum Trotz hat das Experiment in ihr einen Erfolgreichen Anfang gezeigt. Kaati leidet unter Phasen geistiger Abwesenheit und Trance. Während dieser Zeit ist sie nicht Handlungsfähig, jedoch kann es dazu kommen, dass sie beginnt vor sich hin zu plappern (Nach Absprache oder auf Anweisung des SL hin eine Prophezeien-Probe. Den Zustand des GAFK (Geistiges AFK gehen^^) werde ich teilweiße selbst angeben (nur um zu zeigen, dass es oft geschieht, falls mir die Zeit zwischen zwei solcher Phasen zu lang erscheint) oder können vom SL bestimmt werden, dann vermutlich eher zum Zwecke der Prophezeien-Probe oder weil es interessant zu sehen wäre, wie sich sowas mitten im Kampf auswirkt.). Laute Geräusche und heftige Bewegungen, sowie Schmerz können sie aus diesem Zustand herausreißen. Die Länge eines GAFKs ist nicht vorbestimmt. Er kann, bei (un)günstigen Gelegenheiten durchaus Stunden andauern (was dann allerdings nur auf Verlangen des SL der Fall sein wird).


Anmerkungen
Sie besitzt gute Kenntnisse der Anatomie des Menschen.
Hat gelernt, dass die Sonne im Westen auf und im Osten untergeht. (Im Verlauf ihres ersten ABs)
Vote for us Vote for us Vote for us
Spenden über PayPal
DAS SCHWARZE AUGE, AVENTURIEN und DERE sind eingetragene Marken der Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH oder deren Partner. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH sind Sie nicht befugt, Ulisses-Spiele-Markenzeichen oder -Namen in gleich welcher Weise zu verwenden.
Bei Fragen zu dieser Website wenden Sie sich bitte an den Support.