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DSA - Charakterbogen

 
Name: Ajuna  
Rasse: Barde
Geschlecht: m
Gruppe: keine
Akademie:
 
 
Größe: 174 Haarfarbe: blond
Gewicht: 63 Augenfarbe: grau
Alter: 21 Geb. Datum: 10. Tsa
Herkunft: Landarbeiter Stufe: 2
 
Hintergrundgeschichte:
Erster Eindruck
- mittelgroßer, junger Mann
- blondes, zerstrubbeltes Haar
- blaugraue Augen
- leicht gebräunte Haut
- gepflegt

Kleidungstil, Ausrüstung und bevorzugte Waffen
- Ajuna trägt eine schwarze Leinenhose und dazu eine grüne Tunika mit weiten Ärmeln. Am Handgelenk trägt er viele bunte Armbänder zu denen er jeweils eine kleine Geschichte erzählen kann. Über seiner rechten Schulter hängt seine braune Umhängetasche, an der er seine kleine Harfe befestigt hat. An dem verstärkten Trageband der Tasche ist ein Köcher und ein Kurzbogen befestigt.
- Ajunas bevorzugte Waffe ist seine Zunge, welche ihn meist in noch größere Gefahr bringt.

Verhalten und Einstellung gegenüber anderen Personen
- freundlich, offen, witzig
- frech (neckt, ärgert und provoziert)
- muss im Mittelpunkt stehen
- tolerant und gerecht
- aufgeschlossen, keine Vorurteile
- wortgewand, spannender Erzählstil
- sehr neugierig
- rätselhaft, unverbesserlich
- kritische Weltanschauung (nicht gegenüber den Göttern)

Stärken des Charakters
- sehr wortgewand
- kann wundervoll Harfe spielen
- nicht einzuschüchtern

Schwächen des Charakters
- zu neugierig
- kann seine Zunge nicht im Zaum halten



Lebenslauf
Ich, Ajuna, bin in einer kalten Tsanacht in Silas, dem Grafensitz der Grafschaft Sikram, vor 21 Götterläufen geboren. Ich lebte mit meiner Familie etwas außerhalb von Silas auf einem gepachteten Hof in der friedlichen Hügellandschaft des Lieblichen Feldes.
Durch die Größe meiner Familie, wir waren 19 an der Zahl, (Großmutter und Großvater, Mama und Vater, eine Tante und ihr Mann, zwei Onkel und deren Frauen, sowie 3 Cousins, 2 Cousinnen und meine 3 Geschwister und ich) und andere Freunde gab es viele helfende Hände auf unseren Feldern, wodurch wir nie Hunger litten und auch nach dem bezahlen der Pacht immer noch genügen Geld für uns übrig hatten.

Noch heute denke ich gerne an die unbeschwerte Zeit am Hof zurück. Der Hof war unsere eigene kleine Welt, ich verbrachte dort meine gesamte Kindheit in der Obhut meiner Familie. Ich fühlte mich dort immer geborgen, stets war jemand da, der sich um mich kümmern konnte. So spielte ich oft mit meinen Brüdern und Cousins oder übte mit meinem Onkel das Bogenschießen. Ich genoß eine gute Erziehung. Man vermittelte mir viele wichtige Werte, nicht nur wie man sich zu benehmen hatte, sondern auch eine respektvolle und tolerante Umgangsart gegenüber meinen Mitmenschen.

Ähnlich wie für das Bogenschießen interessierte ich mich schon früh für die Geschichten und Lieder meiner Großeltern und wenn fahrende Sänger in Silas waren, konnte ich ihnen stundenlang lauschen ohne müde zu werden. Schnell stellte sich heraus, dass ich eine besondere Auffassungsgabe für Texte und Sprachen besaß. Schon nach einmaligen hören, konnte ich die Texte auswenig.

An meinem achten Tsatag bekam ich von meiner Familie eine Harfe geschenkt. Ein Hesindegeweihter aus dem Tempel der wahren Schlange ins Silas brachte mir das Harfe spielen bei. Ich übte viel und fleißig und schnell gelang es mir, der Harfe entzückende Laute zu entlocken. Anfangs noch zögerlich, nach einiger Zeit jedoch aus ganzem Herzen, spielte ich an langen Abenden für meine Familie.

Als ich 14 Götterläufe alt war, trat ich das erste Mal öffentlich auf. Es war der dritte Rahja, ganz Silas war geschmückt und das Fest der Freuden war im vollen Gange. Ich spielte am frühen Abend auf einer kleinen Bühne für die Kinder und erzählte zwei kurze, lustige Geschichten, die ich selbst gedichtet hatte. Die Kinder amüsierten sich sehr und auch die Eltern waren am Ende überrascht von der Qualität meiner Geschichten.

Nach meinem glorreichen, kleinen Auftritt, begab ich mich glücklich zu einer der größeren Bühnen, um bei guter Musik und einem erfrischenden Getränk den Abend ausklingen zu lassen. Es war eine Gruppe von fahrenden Musikern und Sängern aus den Tulamidenlanden die auf der Bühne spielten.
Ich hatte schon viel von der orientalischen Musik der Tulamiden und den magischen Tänzen der Sharisaden gehört, einen Auftritt hatte ich aber nie selbst gesehen. Acht Musikerinnen saßen im Halbkreis auf der Bühne und spielten Kabasflöte und Bandurria. Hinter den Frauen saßen sechs Männer mit schlanken Dablas, womit sie ein stetiges Dröhnen erzeugten zu dem in der Mitte des Halbkreises eine knapp bekleidete Sharisad mit atemberaubenden erotischen Bewegungen zu der zauberhaften Musik tanzte.

Erst einen kurzen Augenblick später bemerkte ich Sie, eine weitere Tulamidin saß etwas außerhalb des Halbkreises auf der Bühne und spielte auf einer Zitar, einem Hafen ähnlichen Instrument. Sie war ungefähr in meinem Alter und trug einen gelben Schleier, der ihre zierlichen Schultern und ihr schwarzes Haar bedeckte. Sie spielte mit geschlossenen Augen, doch in dem Moment, als ich sie erblickte, öffnete sie ihre Augen und unsere Blicke kreuzten sich für einen kurzen Augenblick, der mir wie eine Ewigkeit erschien. Ich konnte meine Augen nicht mehr von ihr lassen, so sehr zog sie mich mit ihrer sanften, anmutigen Spielweise und ihrem schlanken, reizvollen Körper in ihren Bann.

Als der Auftritt endete und sich die Tulamidischen Künstler unter viel Beifall und Applaus in ein großes Zelt zurückzogen, verließ auch ich meinen Platz. Gedankenversunken wanderte ich ziellos umher und fand mich nach einiger Zeit vor dem Zelt der Tulamiden wieder. Erschrocken viel mein Kinnladen herunter, als genau in diesem Moment die junge Tulamidin aus dem Zelt kam.
Auch sie wirkte überrascht und wir liefen beide rot an. Verlegen fragte ich wo sie hin wollte, biss mir danach sofort auf die Zunge, wegen meiner ungeschickten Frage und stellte mich noch im gleichen Atemzug vor...

Es wurde ein fantastischer Abend, vielleicht war es der Beste meines ganzen Lebens. Wir liefen zusammen durch die Stadt und ich zeigte ihr die schönsten Stellen von Silas, wir redten über Musik und unsere Kulturen, erzählten uns Geschichten und lachten viel, sie lud mich in ihr Zelt ein, stellte mich den anderen Sängern und Musikern vor, wir aßen zusammen und zogen wieder zusammen los. Ich ergatterte ihr an einem Bogenschützenstand ein kunstvolles Armband und als die Nacht langsam zu Ende ging führte ich sie auf einen Hügel, wo wir lange stillschweigend saßen und uns zu den ersten Praiosstrahlen küssten.

Wir trennten uns und ich lief glückseelig nach Hause. Am späten Nachmittag erwachte ich und summte den ganzen Abend fröhliche Melodien, bis mich mein älterer Bruder neckend Fragte, ob ich mich in ein Mädchen verliebt hatte oder warum ich so verdammt glücklich sei. Ich antworte ihm nicht und als es dunkel wurde schlich ich mich aus dem Haus, um sie wieder zusehen.
Doch sie waren bereits fort. Ihr Name war Ayla al´jamilha...

Als ich Heim kam erwarteten mich mein Vater und meine Mutter und stellten mich zur Rede. Ich erzählte ihnen voll eifer von meiner neuen, tulamidischen Bekanntschaft.
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